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Aktuelles Details

Günther Schönhardt unterstützt den Heimatverein Immenstaad e.V.

Aus Anlass von 100 verkauften Exemplaren seines Gedichtbandes “Gedichte eines Busfahrers” spendete Günther Schönhardt einen Teil des Erlöses an den Heimatverein. Dafür bedanken wir uns herzlich bei unserem Neumitglied.

Das 2017 erschienene Büchlein kann in der Bücherstube von Sabine Bosch in der Bachstraße erworben werden.

 

Gedichte eines Busfahrers von Günther Schönhardt

Titelbild von “Gedichte eines Busfahrers” von Günther Schönhardt

 


Unser Heimatmuseum ist seit dem 25. März 2017 wieder geöffnet.

 


Führungen durch Immenstaad

Fritz Kenzler, Mitglied des Heimatvereins und Ortsführer bringt Sie während 1 ½ Stunden zu den wichtigsten Plätzen von Immenstaad, Beginn ist an der Turmuhr auf dem Rathausplatz, dann geht es vorbei am Michaelshaus, dem ältesten Gebäude von Immenstaad zum Schwörerhaus, zur katholischen Pfarrkirche, zur Michaelskapelle und entlang der Hauptstraße zurück über die Bachstraße zum Häfele und zum Schiffsanleger.

Sie erfahren alles Wissenswerte über Immenstaad und seine Geschichte und Geschichten.  Auch die aktuelle Situation von Immenstaad wird beleuchtet.

Fritz Kenzler führt Sie durch Immenstaad

 

Termine der Führungen:

Jeden Donnerstag  ab August  2017 bis Anfang November 2017 jeweils um  18 Uhr.

Treffpunkt: Alte Turmuhr auf dem Rathausplatz

Dauer: ca. 1 ½ Stunden

Preis / Person:

€ 3,00 / € 2,00 ermäßigt mit Gästekarte.
 

Anmeldung erforderlich bei der Touristinfo in Immenstaad
tourismus@immenstaad.de

 

Führungen für Gruppen

Für Gruppen besteht ganzjährig die Möglichkeit, beliebige Termine zu buchen. Der angegebene Gruppentarif gilt jeweils für eine Teilnehmerzahl von max. 15 Personen.

Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis/Gruppe: € 30,00

Wenden Sie sich an
tourismus@immenstaad.de

 

Sie können sich natürlich auch anhand des Flyers Historischer Spaziergang durch Immenstaad selbst auf den Weg machen.

 


Heimatverein setzt sich für Kunst auf der ehemaligen Musikterrasse ein

Anfang Juni 2014 hat sich der Immenstaader Gemeinderat in seiner Sitzung erstmals ausführlicher damit befasst, die ehemalige Musikterrasse künstlerisch aufzuwerten. Eine Idee dazu hatte Gemeinderätin Helga Bauer als ersten Denkanstoß in der letzten Gemeinderatssitzung des vergangenen Jahres kurz vorgestellt. Aus dem Denkanstoß ist inzwischen ein konkretes Projekt geworden, zahlreiche Objekte der Künstlerin Esther Seidel sind bereits aufgestellt.

Der Vorstand des Heimatvereins hatte sich in seiner Sitzung am 29. Juli 2014 ohne Gegenstimmen dafür ausgesprochen, dieses Projekt konkret zu unterstützen.

Hennen, Henneneltern und Hennenschlitter sollen die alte Musikterrasse künstlerisch aufwerten.

Bildhauerin Esther Seidel (im Vordergrund) hatte dazu ihre Ideen dem Gemeinderat vorgestellt. Bild: Keller (Südkurier)

Hier der Link zum Artikel im SÜDKURIER

Und hier der Bericht über die Sitzung des Gemeinderats am 13. Oktober 2014 im SÜDKURIER

Und hier der Bericht über die selbe Sitzung in der Schwäbischen Zeitung

Auftrag an die Künstlerin erteilt!

Bildhauerin Esther Seidel erhält dann in der Sitzung des Gemeinderats am 24. November 2014 durch einstimmigen Beschluss den Auftrag, einen Hennenschlitter, einen Schlitten und 3 Hennen zu schaffen.

Die Gemeinde Immenstaad übernahm die Kosten für eine Figur und die Aufstellung der Gruppe, der Heimatverein übernahm die Kosten einer weiteren Figur. Auch die Sparkasse Salem-Heiligenberg beteiligte sich an dem Projekt. Sie schoss 10 000 Euro zu, so dass die Finanzierung für den erteilten Auftrag an die Künstlerin unter Dach und Fach war.

In einem zweiten Schritt war dann die Erweiterung der Gruppe vorgesehen. Die Narrengesellschaft Hennenschlitter, aber auch mehrere Privatpersonen hatten schon Spendenbereitschaft signalisiert.

Hier ein weiterer Link zu einem Artikel im SÜDKURIER

Die Figurengruppe entsteht

Bericht von Heidi Keller, Schwäbische Zeitung vom 22. Juni 2016:

Die Verhüllung ist im Moment noch eher zweckmäßig, aber am Sonntag wird es festlich: Die Hennenschlitter-Bronzeskulpturen der Salemer Künstlerin Esther Seidel sind vollendet und werden am Sonntag, 26. Juni, um 11 Uhr auf der alten Musikterrasse beim Hennenbrunnen feierlich enthüllt. Der traditionsreichen Immenstaader Fasnet ein Denkmal setzen sollen zunächst die Figur des Hennenschlitters samt Schlitten, Gockel und mehreren Hennen. Wenn noch weitere Spenden zusammenkommen, liegen Pläne für weitere Fasnetsfiguren bereits in der Schublade.

Mit ihrer Idee hat Gemeinderätin Helga Bauer (FWI) das Gremium im November 2014 bekanntgemacht. Bis eine mehrheitliche Entscheidung gefällt und die Künstlerin beauftragt werden konnte, dauerte es ein paar Monate.

Im Herbst 2015 begann die aufwendige Arbeit von Esther Seidel in ihrem Atelier in der Toskana. Kleidungsstücke des langjährigen Hennenschlitters und Ehrennarrenvaters Herrmann Langenstein waren zur Inspiration mitgereist nach Italien: Hose, Schuhe, Kittel, Halstuch und Mütze sowie viele historische Fotos der Hennenschlitter. Die Bildhauerin kennt die Region, ist hier aufgewachsen. Der Latsche-Brunnen in Markdorf, der Denker in Friedrichshafen oder die Figur „Innerhalb eines Augenblicks“ vor dem Kavaliershaus in Langenargen sind ihr Werk.

Esther Seidel Bild Heidi Keller

Esther Seidel Bild: Heidi Keller, Schwäbische Zeitung

Nach dem Entwurf des Hennenschlitters musste die ganze Figur und jedes einzelne Teil in Ton modelliert werden. Für den Guss in Bronze wurden in einem mehrteiligen Verfahren die Vorlagen hergestellt. Die modellierten Tonteile wurden mit Silikonkautschuk und Gips abgeformt, in Wachs gegossen und retuschiert - anschließend konnte in Bronze gegossen werden. In den vergangenen Monaten überwachte Esther Seidel auch jeden Fertigungsschritt in der Kunstschmiede in Pietrasanta persönlich - einschließlich der zuletzt aufwendig aufgetragenen Patina, nach einem Geheimrezept des Patinateurs. In Immenstaad bemühten sich während der ganzen Zeit der Heimatverein und die Gemeinde – die beiden Hauptfinanciers – um weitere Sponsoren für die Finanzierung des Kunstprojekts. Bis jetzt sind mehr als 66 000 Euro an Spenden aus der Stiftung der Sparkasse Salem-Heiligenberg, der Volksbank Hagnau, vom Heimatverein und Narrenverein, sowie von zahlreichen Bürgern eingegangen.

Rund 80 000 Euro für die Figuren und etwa 10 000 Euro für die Aufstellung sind veranschlagt. Spenden werden nach wie vor entgegengenommen.

Am Montag war es dann so weit: Der mannshohe Hennenschlitter kam, sorgfältig in einer maßgeschneiderten Transportkiste verpackt, mit der Spedition im Bauhof an. Den Schlitten selbst, den Gockel und die Hennen transportierte die Künstlerin verantwortungsvoll im eigenen Lieferwagen. Im Moment wird das Fundament für die 200-Kilogramm schwere Figur und den 230-Kilogramm schweren Schlitten gegossen. Am Sonntag um 11 Uhr wird zur feierlichen Enthüllung der Hennenschlitter-Skulpturen von Esther Seidel auf der alten Musikterrasse neben dem Hennenbrunnen der Musikverein zum Frühschoppen-Konzert aufspielen, die Narrengesellschaft Hennenschlitter bewirtet.

 

Am 26. Juni war es soweit: Der Hennenschlitter und die Figuren waren fertig und wurden auf dem Platz der alten Musikterrasse beim Hennenbrunnen feierlich in einem Festakt enthüllt.

Hennenschlitter Südkurier

Am 26. Juni wurde die Figurengruppe feierlich enthüllt. (Von links nach rechts: Narrenvater Wolfgang Haas, Esther Seidel, Bürgermeister Jürgen Beisswenger, Helga Bauer, Narrenvater II Rüdiger Dube) - Bild Südkurier -

Hier der Link zum Bericht im Südkurier

SZ Dezember 2015 Bild1

Der Immenstaader Hennenschlitter in der Werkstatt von Esther Seidel (Bild Schwäbische Zeitung)

SZ Dezember 2015 Bild2

Esther Seidel beim Modellieren einer Henne (Bild Schwäbische Zeitung)

Link zum Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Und es ging weiter: Die Ergänzung der Figurengruppe ist bereits beauftragt!  (Bericht Schwäbische Zeitung)

... und umgesetzt

Und am 9. Juli 2017 wurde die Ergänzung aufgestellt:

 

Am Sonntag, 9.7.2017 um 11. 00  Uhr  im Zusammenhang mit dem Töpfermarkt am Landesteg

Bäuerin  mit Henne und Küken und die neue Infotafel wurden von der Künstlerin Esther Seidel der Öffentlichkeit übergeben.

 

 

 

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